Darmkrebsscreening
Darmkrebsvorsorgeaktion für Mitarbeiter
Kolorektale Karzinome gehören zu den häufigsten Krebsarten in Deutschland .
In 90 % der Fälle tritt diese Erkrankung nach dem 50. Lebensjahr auf. Die Erkrankungen sind im Vergleich zu anderen Tumoren gut therapierbar. Insbesondere im frühen Stadium.
Die Erkrankung ist multifaktoriell bedingt mit einer starken genetisch determinierten Komponente. Ist ein Familienangehöriger ersten Grades an einem kolorektalem Karzinom erkrankt, erhöht sich das Risiko auf das 1,7 fache. Es erhöht sich weiter, wenn die Erkrankung vor dem 55. Lebensjahr auftritt.
Die sicherste Untersuchung zum Ausschluß oder zur Diagnose von Darmkrebs ist die Koloskopie. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen diese Untersuchung ab dem 55. Lebensjahr, bei Risikopatienten möglicherweise auch früher.
Die Bereitschaft zur Untersuchung ist jedoch nicht sehr hoch. In der Vergangenheit wurde daher häufig ein Stuhltest auf Blut durchgeführt, der jedoch sehr ungenau war und heute nicht mehr verwendet werden sollte.
Als Screening-Test im Stuhl wird heute ein enzymatischer Nachweis des Insoenzyms M2 der Pyrovatkinase verwendet, der sogenannte Tumor M2-PK Test. Dieser Test hat nicht die gleiche Sicherheit wie die Koloskopie, ist jedoch der Koloskopie in der Akzeptanz deutlich überlegen.